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Rennbericht German Cross Country Triptis 15.04.2012
17.08.2017 16:41

In den letzten Wochen habe ich mich schon richtig auf meine neue Maschine (KX450F) eingeschossen und deshalb war ich auch total heiß auf das erste Rennen in Triptis. Ich startete, wie auch schon im letzten Jahr wieder in der Klasse Sport B zum 2h Cross Country Rennen. Um halb 7 Uhr fuhren meine Eltern, Andi, Anderle und ich von Seitenthal los. Das Wetter war etwas trüb und ab und an tröpfelte es leicht. Doch als wir ankamen waren die Bedingungen für den Saisonauftakt nahezu optimal. Es war nicht zu warum und der sandige Mischboden Boden war optimal befeuchtet. Die drei Fahrerlager waren bis zum Rand gefüllt und wir waren froh dass wir noch ein schönes Plätzchen gefunden hatten. Unsere 3 Motorräder waren bestens vorbereitet und so konnten wir gleich mit der Papier-/Fahrzeugabnahme beginnen. Alles verlief bestens und Andi konnte seine Nennung noch abgeben und ebenfalls teilnehmen. Während die Quadfahrer ihre letzte Runde drehten machten wir uns auf den Weg die Strecke zu begutachten. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir sahen, dass Teile der Strecke sogar noch einmal mit einem Radlader präpariert wurden. Beim Start um 11:45 Uhr stand ich mit der #30 in der zweiten Startreihe, Anderle mit #77 in der dritten und Andi mit #104 in der vierten. Mein Motorrad sprang gut an und ich war im Mittelfeld meiner Gruppe in der ersten Runde. Zu Beginn konnte ich jedoch gleich einige Plätze gutmachen. Weiterhin profitierte ich von zahlreichen Stürzen, die teilweise ganz knapp vor mir passierten. Mit etwas Glück geriet ich dabei nie in einen Stau und konnte die am Boden liegenden Maschinen gut umfahren. Mein Tankstopp nach gut einer Stunde verlief auch reibungslos. Während mein Papa das Motorrad tankte, trank ich einen Liter Wasser auf Ex – vermutlich hätte ich vorher mehr trinken sollen. Meine neue Roll-Off-Brille funktionierte auch sehr gut und ich hatte immer perfekte Sicht. In der zweiten Stunde des Rennens konnte ich das Tempo weiterhin hoch halten und gut mitfahren. Die Überholmanöver wurden jedoch seltener – wenn man von den Überrundungen einmal absieht. Dann wurde ich auch überrundet und eine Spitzengruppe fuhr an mir vorbei. Ich machte brav Platz und versuchte gleich mit an die Gruppe anzuhängen. Eine halbe Runde lang ließ ich mich mitziehen. Ärgerlich war jedoch, dass mein Motor zweimal ausging und ich in den 18 gefahrenen Runden nur ein einziges Mal den Step-Up-Sprung bewältigt habe. Der wäre so einfach gewesen, aber ich hab mich einfach nicht getraut. Am schwierigsten zum Fahren waren die langen sehr welligen Geraden im Wald. Sie kosteten sehr viel Kraft. Dort konnte ich stets ein paar Meter auf meine Konkurrenten gutmachen. Auch die sandige und wellige Auffahrt am anderen Ende der Strecke war eine Stelle, mit der ich ausgesprochen gut zu Recht kam. In den letzen zwei Runden fingen meine Oberschenkel zu brennen an und ich musste die Zähne zusammenbeißen. Da ich nach zwei Stunden kurz vorm Sieger über die Ziellinie fuhr musste ich noch einmal eine ganze Runde fahren bis ich dann auch die schwarzweiß karierte Flagge zu sehen bekam. Ich bin ganz schön Stolz auf meine 18 Runden und den 24. Platz den ich in dieser hart umkämpften Klasse erreichen konnte. Anderle, Andi und Wolfi waren eine Runde zurück und Max etwas mehr als zwei Runden. Schade, dass es bei Maxi nicht so gut lief obwohl wir ihn nach unserem Rennen anfeuerten. Wir gingen noch einmal um die ganze Strecke bevor wir um ca. 18 Uhr die Heimreise antraten. Der Besuch eines Fast-Food-Restaurants war dann obligatorisch. Das Wort „Nussig“ möchte ich jetzt allerdings nie wieder hören.

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